Fröhliches Kinderlachen, munteres Stimmengewirr, der Duft von Waffeln, Kaffee und Bratwürsten – all das prägte die feierliche Wiedereröffnung der generalsanierten Hasenhöhle. Bei strahlendem Frühlingswetter kamen zahlreiche Familien, Nachbarn und Förderer zusammen, um die Wiedereröffnung gebührend zu feiern.
Die ersten Planungen zur Umgestaltung begannen bereits 2020. In gemeinsamen Treffen zwischen der Stadt Rheine und der IGH wurden die Bedürfnisse der Kinder und die Wünsche der Anwohner berücksichtigt. Im Jahr 2022 wurden die finalen Pläne des Spielplatzes in intensiver Zusammenarbeit zwischen der Stadt Rheine, federführend durch Annette Wiggers und Franziska Moß, und der Projektverantwortlichen der IGH, Hannah Rauß, vorangetrieben. Nach drei Jahren intensiver Planung begannen im Herbst 2023 endlich die Bauarbeiten.
Die Sanierung brachte natürlich Herausforderungen mit sich. Rund sieben Monate lang blieb der Spielplatz gesperrt, während wöchentlich Vertreter der Stadt Rheine, das Planungsbüro, die Garten- und Landschaftsbauer sowie die IGH-Vertreter Hannah Rauß und Günter Kötters vor Ort zusammenkamen. Ihre enge Zusammenarbeit zahlte sich aus: Das Ergebnis ist eine moderne, kinderfreundliche Oase, die sowohl klassische Spielelemente als auch neue Klettergeräte, Karusselle, Rutschen und Ruhezonen vereint.
Nun ist es endlich so weit: Die Neueröffnung wurde mit einem großen Fest gefeiert. Die IGH zeigte sich erneut aktiv und organisierte ein vielfältiges Programm, das für Jung und Alt etwas bot. Würstchen und frische Waffeln verbreiteten ihren verlockenden Duft, während Musik für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Begeistert erkundeten die Kinder die neuen Spielgeräte, während die Erwachsenen in Erinnerungen schwelgten und sich über den gelungenen Umbau freuten.
In seiner Rede würdigte Matthias Untiet, Vorstand der IGH, die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Rheine und der IGH. Besonders hob er die gemeinsame Vision und das Engagement hervor, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Mit bewegenden Worten erinnerte er an Ulrich Rauß, der im Vorjahr nach schwerer Krankheit verstorben war und so die Wiedereröffnung nicht mehr miterleben konnte. Sein Buch „Die Hasenhöhle“ zum 50-jährigen Jubiläum der Hasenhöhle wurde in Sanierungsanträgen beigelegt und dürfte so manchen davon überzeugt haben, dass die Hasenhöhle es wert ist, neu belebt zu werden. Letztlich fand das Projekt große Unterstützung – die Umgestaltung wurde mit 223.000 Euro vom Land NRW gefördert.
Auch Fabian Lenz, der stellvertretende Bürgermeister von Rheine, Raimund Gausmann, Beigeordneter der Stadt Rheine, Ludwig Hermeler, der Vorstandsvorsitzende des Vereins Mesumer Vereine, sowie Josef Wilp – seines Zeichens Unterstützer der Hasenhöhle seit der ersten Stunde – ergriffen das Wort und betonten in ihren Reden die Bedeutung des Projekts für die Gemeinschaft.
Die Rückmeldungen der kleinen und großen Hasenhöhlen-Fans sind durchweg positiv. „Es ist wunderschön geworden! Man merkt, wie viel Liebe und Herzblut in dieses Projekt geflossen ist“, kommentierte eine Besucherin begeistert. Besonders stolz sind aber die Sandhasen – so nennen sich die Anwohner – auf ihre neue, alte Hasenhöhle. Der sanierte Spielplatz wird nicht nur als Spiel- und Begegnungsstätte dienen, sondern auch als Symbol für das Engagement der Gemeinschaft, die dieses Projekt seit jeher gemeinsam stemmt.
Mit dieser Wiedereröffnung beginnt ein neues Kapitel für den Spielplatz, der hoffentlich für viele weitere Generationen ein Ort der Freude, des Miteinanders und der unbeschwerten Kindheitserinnerungen sein wird.
